Ein Polizeihundetrainingstag im Sommer
Ich erinnere mich gern an eines der ersten Trainings zurück, das wir im Sommer hatten. Rex war ein Naturtalent, obwohl ihm die heißen Temperaturen genauso zu stören schienen, wie meine Kollegen und mich, was uns aber nicht vom Training abhalten sollte. In den Pausen stellte ich ihm dann einfach ausreichend Wasser zur Verfügung und trank selbst einen großen Schluck Apfelschorle, um das harte Training anschließend fortzusetzen.
Wir verpackten für das Training der vierbeinigen Drogenfahnder kleine Mengen bestimmter Drogen und andere Substanzen und versteckten diese an verschiedenen Orten. Ein Faltrollo, das die Substanzen ebenfalls enthielt, hielten wir Rex unter die Nase, damit er genau danach suchen konnte. Trotz der Hitze schien er viel Spaß an seiner Arbeit zu haben. Hunde verlernen ihren Spieltrieb nie, sondern sind immer mit viel Freude, Eifer, Neugier und Ernst bei der Sache. Viele Menschen könnten sich eine Scheibe davon abschneiden! Ein Hund schenkt einem lebenslange Treue, weshalb ich in meinem Gefährten auch mehr sehe, als nur einen Helfer für die Arbeit. Er ist mein bester Freund und jede Trainingseinheit mit ihm bringt Spaß und Freude, so wie es auch an diesem Tag war.
Denn nach einigem Schnüffeln und Erkunden hatte Rex das Versteck gefunden und setzte sich brav hin, sodass ich ihm seine Belohnung geben konnte. Anschließend hatten wir beide eine Verschnaufpause verdient, setzten uns unter Markisen in ein Café, wo wir erst einmal unseren Durst löschten und ich einen Eisbecher und Rex ein Würstchen genoss. Auch, wenn es in den Tagen im Sommer sehr heiß war, waren die Trainings ein voller Erfolg, da sich Rex mit der Zeit zu einem Top Polizeihund entwickelt hat, mit dem ich immer wieder gern auf Spürsuche gehe.