Junge Hunde mit Spürnasen
Meine Hunde sind keine zugelaufenen Straßenköter, sondern reinrassige Beschützer mit geschulten Spürnasen zur Unterstützung unserer Polizei in NRW!
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind Polizeihunde im Einsatz. Wurde der Hund in der Vergangenheit noch mit viel Zwang und Strenge ausgebildet, legt man heute viel Wert auf eine starke Bindung zwischen Hundeführer und Hund und dem Belohnungssystem. Bei der 70-tägigen Grundausbildung nutzt man den natürlichen Spiel- und Beutetrieb der Tiere, wie ich es auch bei meinem aktuellen Begleiter Rex getan habe, mit dem ich fast rund um die Uhr zusammenarbeite. Er lernte ungefähr 50 Kommandos, die er sofort in die Tat umsetzen kann. Er hilft mir beim Aufspüren von Beweismitteln und Drogen, verfolgt Fährten von Verbrechern oder spürt verletzte Personen auf.
Wenn Rex etwas aufgespürt hat, zeigt er dies durchs Hinsetzen an und bellt nicht, wie es bei den meisten anderen Hunden üblich wäre. Hunde haben einen phänomenalen Geruchssinn und atmen pro Minute bis zu 300-mal ein, was ein Mensch mit 12 - 15 Atemzügen nie erreicht. Der Hund hat zudem mehrere Riechzellen, mit denen er einzelne Bestandteile aus Duftgemischen herausfiltert und diese im Gehirn speichert. Da jeder Mensch ein individuelles Geruchsbild hat, ist es für einen Hund ein Leichtes, diesen aufzuspüren oder Gegenstände zu erschnüffeln, mit denen die Person Kontakt hatte. Spürhunde wie Rex benötigen nach ca. 20 Minuten intensiven Schnüffelns eine Erholungspause, während ein Fährtenhund noch länger suchen kann, da er seine Kräfte beim Suchen schont, wenn er die Fährte einmal aufgenommen hat. Mein Rex ist ein Schäferhund und wird mich und die Polizei noch bei vielen Einsätzen unterstützen. Mitunter kommen aber auch Boxer, Rottweiler, Riesenschnauzer und Dobermann-Hunde zum Einsatz. Mehr erfahren Sie im Blog von Tom Derill und Rex.